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Es wurde versucht, einen Käfig zu entwerfen, der optisch harmonisch in das bereits stehende Möbel zu integrieren ist.
Er sollte trotz der Größe beweglich sein, deshalb wurde er auf Rollen gesetzt.
Aufgrund bereits vorhandener Erfahrungen mit Selbstbaukäfigen wurde versucht, die vormals gemachten Fehler zu vermeiden.
Die einzelnen Ebenen sollte man herausnehmen können zur besseren Großreinigung. Für kleinere Reinigungen bzw. einfache
Spreuerneuerungen sollten die "Spreuhalter" gut zu entfernen sein. Es bot sich an, sie in Aluminium-U-Schienen zu befestigen.
So sind sie leicht zu entfernen und die Spreu kann einfach über eine Kehrschaufel entnommen werden. Das Aluminiummaterial
ist beständig und sieht außerdem sehr edel aus.
Um dem Käfig trotz der Größe ein "luftiges" Aussehen zu geben, wurden die "Spreuhalter" aus Glas zugeschnitten.
Somit ist jederzeit ein schöner Einblick auf die Tiere gegeben. Um ein Herausspringen der Tiere zu verhindern,
wurden die Teile einer sogenannten "Gitterbox" verwendet. Diese Teile wurden ebenfalls in Aluminium-U-Schienen befestigt.
Die Schrägkante von Deckel und Boden ergab sich aufgrund der Maße dieser Gitterteile.
Platzbedingt war es nicht möglich, die Schenkel des Eckkäfigs gleichlang zu machen; die Schenkelmaße des fertigen Käfigs
sind 122 cm und 98 cm. Die Gesamthöhe des Käfigs ergab sich daraus, dass er in eine Ecke zwischen bestehendes Möbel eingepaßt
wurde; sie beträgt 122 cm. Die Bauanleitung arbeitet ohne cm-Angabe. Wie sich die Maße der einzelnen Platten errechnen,
kann man der Materialliste entnehmen.
Da sich am Standort des Käfigs in der Ecke in ca. 32 cm Höhe eine Steckdose befindet, mußte die Rückwand links entsprechend
ausgeschnitten werden. Im Käfiginnenraum wurde dieser Ausschnitt durch einfache Platten verschlossen. Dies ist in der Zeichnung
zu erkennen. Dieser Arbeitsschritt wird aber in der differenzierten Bauanleitung nicht beschrieben, da er nicht für jeden Bau
notwendig ist.
Der Standort des Käfigs ist in der dunkelsten Ecke des Raumes. Eine andere Stelle war nicht möglich. Deshalb wurde eine kleine
Lampe eingeplant. Es bot sich eine Lampe für die Beleuchtung von Schränken an, die so konzipiert ist, dass sie beim Öffnen
einer Schranktür angeht. Da diese Lampe sehr flach sind und nur mit geringer Wattzahl arbeitet, war sie für den Käfig ideal,
ihr Licht ist nicht grell und sie strahlt nur geringe Wärme ab. Im Sommer ist keine Zusatzbeleuchtung notwendig.
Alle Löcher für die Verschraubungen sollten erst vorgebohrt werden, damit die Platten nicht ausreissen. Alle Bohrlöcher an
der Oberseite mit einem Bohrer Gr. 7 vertiefen, damit die Spaxschrauben versenkt werden können. Ich habe nur kleinere Teile
(z.B. Seitenwand mit dazugehöriger Stützplatte) miteinander verleimt vor dem Zusammenschrauben. Ansonsten wurde nur verschraubt;
somit besteht die Möglichkeit, ggf. den Käfig wieder auseinanderzunehmen.